
Während des Betriebs kann ein Ofen mit Deckofenfunktion durch die langsame Wärmeverteilung den Arbeitsrhythmus stören. Man muss auf das Erwärmen des Steins warten – dadurch gerät das Timing des Teams durcheinander. Noch schlimmer: Kalte Stellen führen dazu, dass die Kruste blass und schlaff wird. Wir haben unsere Halogen-Heizlampen so konzipiert, dass diese Probleme vermieden werden.
Was wirklich wichtig ist: Halogenquarzlampen strahlen kurzwelliges Infrarot aus – dadurch gelangt die Wärme genau dorthin, wo sie benötigt wird, also direkt auf die Oberfläche der Speisen. Dadurch erhitzt sich die Backkammer schnell, ohne dass die Ofenwand beschädigt wird. Im Praxistest bedeutet das eine schnellere Erwärmung nach dem Öffnen der Tür sowie eine konstante Temperatur im Ofen, auch während hoher Arbeitsbelastungen.
Das Glühfaden befindet sich in einer Halogengasumgebung – dadurch bleibt die Leistung über Zeit konstant. In der Regel halten die Lampen mehr als 5.000 Stunden lang, ohne dass es zu signifikanten Leistungsabfällen kommt. Wenn man die Lampe mit einem kompatiblen Thermostaten verbindet, lässt sich die Temperatur präziser steuern – was besonders wichtig ist, wenn man eine gleichmäßige Zubereitung der Speisen anstrebt.
Warum diese Heizmethode gut zum Einsatz kommt: Es handelt sich dabei um eine Heizmethode, die den Anforderungen der Backkunst entspricht. In einem Deckofen sorgt die Lampe dafür, dass der Stein schnell genug erwärmt wird – dadurch erhalten die Baguettes die notwendige Wärme für eine schöne Kruste. In einem Rotationsofen verkürzt die Lampe die Vorheizzeit und sorgt dafür, dass alle Backbleche gleichmäßig gebacken werden – mit weniger Nacharbeit.
Für Stationen zur Aufwärmung von Speisen sorgt das fokussierte Infrarot dafür, dass die Teller warm bleiben, ohne dass die Proteine austrocknen oder das Gemüse welkt. Zudem wird durch die geringere Menge an Umgebungswärme die Arbeitsumgebung während langer Schichten angenehmer.
Was man beachten muss: Halogenlampen werden an der Oberfläche sehr heiß – daher sind ausreichender Abstand sowie Schutzmaßnahmen unerlässlich. Man benötigt außerdem einen geeigneten Steckplatz sowie die richtige Spannung. Prüfen Sie daher vor dem Kauf unbedingt den Anschlussblock des Ofens sowie die angegebene Leistung in Watt.
Stellen Sie sicher, dass die Befestigungsoberflächen sauber sind und die Verbindungen trocken bleiben – Feuchtigkeit und Fett verkürzen die Lebensdauer der Lampen. Die Anschaffungskosten sind zwar etwas höher als bei herkömmlichen Elementen, doch dies wird durch schnellere Arbeitszyklen sowie weniger Ersatzteile ausgeglichen, wenn die Back- oder Aufwärmstationen ständig in Betrieb sind.