
Auf der Blasform-Ebene gibt der Heißkanal das Tempo vor. Wenn die Vorformtemperatur zu schwanken beginnt, führt das zu Ausschuss – dünne Stellen, kristallisierte Halsbereiche und eine schwache biaxiale Orientierung. Und diese Stillstandszeiten? Die summieren sich schnell.
Wir fertigen Infrarotlampen speziell für die Vorformheizung von PET und PC, ausgelegt für reproduzierbare Temperaturprofile auf Blasformmaschinen von Sidel, Krones, SIPA, Husky, SACMI und Nissei ASB.
Was unter der Haube zählt
Wir verwenden kurzwellige Quarzinfrarotstrahler, abgestimmt auf die Absorptionskurve von PET und PC. Das Wellenlängenfenster hält die Wärme an der Vorformoberfläche und verhindert, dass Energie in die Umgebung abgegeben wird. Die Leistung bleibt über die gesamte Röhrenlänge stabil, sodass das Profil im Heißkanal von der ersten bis zur letzten Reihe konstant bleibt.
Die Spezifikationen sind einfach: 120–240 V, Standard-R7s-Anschlüsse sowie exakt abgestimmte Bogenlängen und Durchmesser für den Einbau in OEM-Halterungen und Reflektoren. Jede Lampe ist auf über 5.000 Stunden Lebensdauer ausgelegt, und die Leistung bleibt über diesen Zeitraum innerhalb von 5 %.
Warum das für Ihre Linie wichtig ist
Auf Ihrer Blasformmaschine bedeutet reproduzierbare Vorformheizung weniger Ausschuss und weniger Aufwand bei der Einstellung der Sollwerte. Ein stabiles Temperaturprofil reduziert die Zykluszeitvariabilität, unterstützt eine höhere Ausbringung und sorgt für eine konstante Materialorientierung.
Sie sehen zudem einen geringeren Energieverbrauch, da der Strahler direkt mit der Vorform und nicht mit der Luft gekoppelt ist. Dank der langen Lebensdauer und der 1:1-Dimensionalkompatibilität sinkt die Austauschfrequenz – und damit auch Ihr Ersatzteillagerbestand.
Hier die praktischen Details
Infrarotheizung arbeitet im Sichtfeld. Halten Sie Reflektoren sauber und ausgerichtet; schon eine kleine Verschiebung kann das Förderbandprofil verändern.
Vor der Bestellung sollten Sie Lampenlänge, Sockel und Wattdichte Ihrer Blasformmaschine überprüfen – enge Toleranzen sind entscheidend.
Wenn die Reflektor-Geometrie nicht passt, sind an den Lampenenden leicht höhere Spitzentemperaturen zu erwarten. Verwenden Sie zudem die korrekte Vorformfarbe und Wandstärke: Dunklere Vorformen absorbieren mehr Energie, daher müssen Sie gegebenenfalls die Einstellung reduzieren.