
Warum ein Badezimmerheizer eigentlich mehr ist als nur eine Quelle für Wärme an den Füßen
Die meisten Menschen betrachten einen 1500-Watt-Deckenheizer und denken: „Großartig – ich werde nicht frieren, wenn ich aus der Dusche komme.“ Doch wenn man es aus praktischer Sicht betrachtet, geht es dabei nicht wirklich um die Temperatur. Es geht vielmehr um die Feuchtigkeit. Im Badezimmer ist das größte Problem die schwere, stagnierende Luft, die dort bleibt. Genau so findet Schimmel seinen Weg in die Fugen und Klebstoffe.
Wie es eigentlich funktioniert
Wir verwenden Kurzwellen-Infrarot-Technologie. Das unterscheidet sich von den alten Heizgeräten, die einfach nur warme Luft versprühen. Infrarot-Strahlen senden Energie direkt auf die Oberflächen. Wenn diese Strahlen auf die feuchten Fliesen oder Wände treffen, werden die Wassermoleküle in Bewegung gesetzt. Dadurch beschleunigt sich die Verdunstung. Im Grunde genommen fungiert der Heizer wie ein versteckter Entfeuchter. Indem die Wände warm gehalten werden, wird verhindert, dass sich Kondenswasser ansammelt.
Die Details
Eine Leistung von 1500 Watt reicht aus, um die feuchte Luft zu beseitigen – ohne dass der Deckenbereich beeinträchtigt wird. Wir verwenden Quarzglasgehäuse, weil sie die Wärme auch nach tausenden von Einsätzen konstant halten.
Ein Hinweis: Obwohl der Heizer für normale Haushaltsnetze konzipiert ist, sollten Sie sicherstellen, dass Ihre Elektroinstallation geeignet ist. Man möchte schließlich nicht mitten im Trocknungsprozess den Stromkreis abschalten müssen.
Die Nachteile – und die Lösungen
IR-Heizgeräte sind zwar schnell – sie werden sofort heiß. Doch sobald man den Schalter ausschaltet, verschwindet die Wärme wieder. Um Schimmel wirklich zu vermeiden, reichen 30 Sekunden nicht aus. Man braucht einen zeitgesteuerten Betrieb. Die Oberflächen müssen lange genug warm gehalten werden, damit die Feuchtigkeit aus den porösen Materialien entfernt werden kann.
Für die besten Ergebnisse sollte man den Heizer mit einer guten Lüftung kombinieren. Der Heizer zieht die Feuchtigkeit von den Wänden weg, während die Lüftung sie aus dem Raum befördert. Das ist das eigentliche Geheimnis dafür, dass das Badezimmer wirklich trocken bleibt.